Das Ohrenbrücker Tor ist eines der alten Stadttore der ehemaligen Ortsbefestigung von Ober-Ingelheim und wurde vor einigen Jahren aufwendig saniert., © Rainer Oppenheimer© Rainer Oppenheimer

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Alte Bleiche © IKuM GmbH

Noch in den 30er Jahren sah man hier Kinder mit Gießkannen und Leiterwagen voll gekochter Weißwäsche. Im Mai 2019 feierten die Wackerheimer die Einweihung ihrer "neuen" Bleiche: Zweieinhalb Jahre lang wurden die beiden Quellen renaturiert, Tonnen Erde bewegt, das Bleichenhäuschen renoviert und ein Bachlauf angelegt. 

Altes Elektrizitätswerk © Rainer Oppenheimer

1906 wurde das Gebäudeensemble im Jugendstil von Maurermeister Jean Gemünden fertiggestellt. Es besteht aus einer traufständigen Maschinenhalle und einem westlich angebauten, giebelständigen Maschinistenwohnhaus. Die Fassade der Maschinenhalle ist durch hohe Thermenfenster mit Holzsprossenteilung gegliedert. Das Wohnhaus wurde im Stil eines Landhauses mit Zierfachwerk und einem schlanken Spitzhelmdachreiter errichtet. Das alte E-Werk ist ein Beleg für den wirtschaftlichen Aufschwung Ober-Ingelheims zu Beginn des...

Altes Rathaus Ober-Ingelheim © Horst Goebel, Hünstetten

  1826/27 an der Stelle eines Vorgängerbaus von 1608 (s. Datierung Kellerportal) in der Blickachse der ehemaligen „Kirchgasse“ (heute „An der Burgkirche“) errichtet. Walmdachbau mit von einem Dreiecksgiebel bekrönten Mittelrisaliten. 1837 Glockendachreiter mit Uhr und Wetterfahne hinzugefügt. Unter dem Balkon Jahreszahl 1827. Bedeutendster Rathausbau des Klassizismus in Rheinhessen. Die Nutzung als Rat-, anfänglich auch als Gerichtshaus für Ober-Ingelheim dauerte bis zum...

Schild KiTa Burgkirche © IKuM GmbH/GK

Die heutige Straße „An der Burgkirche“ zwischen Marktplatz und Burgkirche nannte sich früher „Kirchgasse“. Hier blieb ein stattlicher Bestand vorwiegend barocker Bauten relativ geschlossen erhalten. Als typische Beispiele gelten die alte Metzgerei (Nr. 1) und der ev. Pfarrhof (Nr. 7). Besonders imposant ist das 1740 datierte Bürgerhaus Nr. 10, in dem ab 1952 ein Kindergarten untergebracht ist. Es besitzt ein hohes Mansardwalmdach, Fenster mit Ohrenrahmung, einen Balkon mit kunstvoll geschmiedetem...

Burg Windeck © Rainer Oppenheimer

Mitten im Zentrum von Heidesheim steht die Burg Windeck, die sich der Ritter Herdegen zu Winternheim 1209 gebaut hatte. Sie wurden von verschiedenen Eigentümern als Wohnstatt, Gerberei und Lochmühle genutzt, bevor die Gemeinde Heidesheim sie 1993 erwarb. Der Verein Heimatmuseum Burg Windeck e.V. kümmert sich um den Erhalt. Die Gemeinde hat für 2020 die große Innensanierung in Angriff genommen, daher steht die Burg Windeck bis 2021 nicht für Besichtigungen offen.

burgkirche-ingelheim-c-uwe-feuerbach_uwe4370 © Uwe Feuerbach

  Die evangelische Burgkirche, ehemals St. Wigbert, ist Teil einer der am besten erhaltenen Kirchenbefestigungen im süd- bzw. westdeutschen Raum. Sie hat eine mehrere Jahrhunderte währende Baugeschichte. Der romanische Kirchturm vom Beginn des 12. Jahrhunderts mit seinem spätgotischen Zinnenkranz und dem Erkertürmchen überragt den dreischiffigen Kirchenbau. Dessen unterschiedliche Dachhöhen zeigen auch nach außen die verschiedenen Bauabschnitte der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die...

Wehrgang Ober-Ingelheim © Rainer Oppenheimer

Die ringsum begehbare Wehrmauer wurde größtenteils im 15. Jahrhundert errichtet. Ihre verletzlichste Flanke am Mainzer Berg erhielt eine Verstärkung durch einen Zwinger. Dem einzigen Zugang war (auf der Höhe Grabengasse/Kirchgasse) als zusätzlicher Schutz eine Barbakane („Vortor“) vorgelegt. Der zweite, südliche Durchbruch wurde 1873 als Zufahrt zu den Weinbergen geschaffen. Als markantes Bauwerk fällt der so genannte Malakoffturm ins Auge – einst die „Alte Wache“ mit...

Digitale Rekonstruktion Trikonchons © Stadt Ingelheim/Forschungsstelle Kaiserpfalz

  Im Jahr 2004 wurden bei archäologischen Ausgrabungen auf dem Saalplatz zwei Vorgängerbauten der Saalkirche entdeckt. Der ältere dieser Bauten ist eine sogenannte Dreiapsidenkirche ( Trikonchos ), benannt nach seinen drei halbkreisförmigen Gebäudeabschlüssen, die an die Form eines Kleeblatts erinnern. Es handelt sich dabei um eine antike Bauform mit Anlehnung an die byzantinische Architektur. Der elf Meter lange Sakralbau aus dem 8. oder 9. Jahrhundert war mit dem Nordtrakt verbunden. Aktuelle...

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