Säulengang Heidesheimer Tor, © Rainer Oppenheimer© Rainer Oppenheimer

Reisen dauerten bis zur Erfindung der Luftfahrt bekanntlich ziemlich lang. Und weil alle wichtigen Persönlichkeiten ständig und ewig unterwegs waren um Herrschergeschäfte zu regeln oder Kriege zu führen, wurde im Mittelalter nicht von festen Residenzen oder von einer Hauptstadt aus regiert, sondern von Stützpunkten. Diese nannte man Pfalzen (lat. Palatium =  Palast). Sie wurden an strategisch günstigen Punkten errichtet. Eine Pfalz musste so beeindruckend wie ein Regierungssitz sein, so funktionell wie ein Hotel, so variabel wie ein Kongressgelände und so repräsentativ wie ein Schloss – und alles ohne Elektrizität oder W-LAN.   
Ein paar Dynastien später benötigten die Ottonen ein Gotteshaus für ihre prachtvollen Kirchenfeste im 10. und frühen 11. Jahrhundert, weshalb eine zweite Kirche, die Saalkirche (heute evangelisch), errichtet wurde. 
Die Staufer im 12. Jahrhundert hatten anderes im Sinn und verwandelten die Pfalz in eine Art Burg mitsamt Wehrmauer, Wehrtürmen und wassergefülltem Burggraben. Das hat die Generationen danach nicht davon abgehalten, sich beim historischen Baumaterial zu bedienen und einen Teil der alten Gemäuer zu überbauen. Deshalb liegt die Ruine der Kaiserpfalz heute mitten im Wohngebiet des historischen Ortskerns von Nieder-Ingelheim.

Ingelheim bietet noch viel mehr:

Veranstaltungen & Weinfeste

in Ingelheim

zurück

Veranstaltungen & Weinfeste in Ingelheim




Unser Servicekontakt:

Sie benötigen Unterstützung bei einer Buchung oder haben eine andere Frage? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

06132/782-216 oder -225
Mo-Mi 08:30 h bis 17:00 h
Do 8:30 h bis 18:00 h
Fr 08:30 h bis 12:00 h
Oder einfach per E-Mail touristinformation@ikum-ingelheim.de

Ingelheim im Social Web:

Bleiben Sie auf dem Laufenden!