

Der Parkplatz am Freibad in Ingelheim ist gut gelegen für kleine Wanderungen rund um den Ikasee und zum Besuch des "Sport- & Freizeitparks Im Blumengarten". Auch die beliebten Radwege "Hiwwelroute", "Selztal-Radweg" und die "Ostroute" führen an diesem Parkplatz vorbei. In den Sommermonaten Mai bis September kann es zu den Öffnungszeiten des Freibades zu einer stärkeren Belegung des Parkplatzes kommen.

Wie die Winzergenossenschaft wurde auch der Obst- und Gartenbauverein im Jahr 1901 gegründet. Die Markthalle entstand in zwei Bauphasen, die 1909 beziehungsweise1912 abgeschlossen wurden. Sie ist die älteste der historischen Markthallen in Rheinhessen. Über dem mittleren Tor am älteren östlichen Teil wird das querovale Oberlicht vom Reichs- und Stadtwappen bekrönt. Die Fensterumrahmung mit Obst- und Gemüsedekor unterstreicht die Funktion des Gebäudes. Das Thema wird am neueren Anbau durch…


Der Bruchsteinbau mit Sandsteinelementen wurde laut der Jahreszahl in der hölzernen Eingangstür 1857 errichtet. Die schlichte Architektur des zweistöckigen Gebäudes mit Satteldach und winzigem Glockenturm unterstreicht den offiziellen Charakter des Bauwerkes. Das an der Binger Straße gelegene Gebäude ist als ehemaliges Schul- und Rathaus von ortsgeschichtlicher Bedeutung.

Immer wieder wird der Ausblick vom Tisch des Weines in Appenheim als der „schönste Blick aufs Dorf“ beschrieben – und das völlig zu Recht. Doch nicht nur der Blick auf Appenheim selbst lohnt sich: Über den gegenüberliegenden Laurenziberg kann der Blick weit bis in den Rheingau schweifen. Direkt neben dem Tisch des Weines laden gemütliche Wellenliegen zum Entspannen ein. Außerdem gibt es hier den charakteristischen „Bilderrahmen“ der Hiwweltour Westerberg – perfekt, um diesen…

Der Wackernheimer Rat beschloss 1860 die Anschaffung einer Ortsbleiche. 1862 wurde das erforderliche Grundstück von ca. 3800 m² von insgesamt zehn verschiedenen Eigentümern angekauft. Die Rasenbleiche war ein Verfahren, bei dem die Weißwäsche, wie Laken oder Tischtücher, vom Grauschleier befreit wurde. Die gewaschenen Leinen- oder Hanftextilien wurden dabei auf dem Gras ausgebreitet und immer wieder befeuchtet. Das Zusammenspiel von Sonnenstrahlen, Wasser und Sauerstoff aus den Gräsern rief eine chemische…

Die evangelische Burgkirche, ehemals St. Wigbert, ist Teil einer der am besten erhaltenen Kirchenbefestigungen im süd- bzw. westdeutschen Raum. Sie hat eine mehrere Jahrhunderte währende Baugeschichte. Der romanische Kirchturm vom Beginn des 12. Jahrhunderts mit seinem spätgotischen Zinnenkranz und dem Erkertürmchen überragt den dreischiffigen Kirchenbau. Dessen unterschiedliche Dachhöhen zeigen auch nach außen die verschiedenen Bauabschnitte der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die wehrhafte…

Das im Volksmund oft auch "Selztaldom" genannte Gotteshaus besitzt diesen Tiel nicht zu Unrecht. Günstig in freier Randlage postiert und damit Ortssilhouette und Landschaftsbild weithin prägend, stellt es ein herausragendes Zeugnis der Kirchenbaukunst des späten 19. Jahrhunderts dar. 1888 nach nur knapp zweijähriger Bauzeit in neoromanischen Stil errichtet, knüpft die Pfarrkirche ganz bewußt an die Geisteshaltung der damaligen Zeit an. Bezeichnend dafür verkündeten die Inschriften der ersten Glocken…

An diesem Aussichtspunkt mit Ruhebank hat man einen herrlichen Blick über den Rheingau bis zum Binger Loch.

Dieser archäologische Präsentationsbereich ist in zwei Ebenen gegliedert. Auf der unteren Ebene befindet sich ein einst unterirdisches Wasserbecken aus der Karolingerzeit. Auf der Zwischenebene, die dem Laufniveau des 8. Jahrhunderts entspricht, erlaubt ein Einschnitt in den Boden den Blick auf die freigelegte Zuleitung des Beckens. Das Becken wurde in der Vergangenheit fälschlicherweise als „Karlsbad“ bezeichnet. Tatsächlich stand es aber im Zusammenhang mit einer sieben Kilometer langen Fernwasserleitung,…