Mörstadter Nonnengarten

Mörstadter Nonnengarten

Einst von Frauenhand gepflegt

Hier besaßen Nonnen einst Weinberge. Daher der Name. Welches Nonnenkloster war das? Liest man die Geschichte von Mörstadt, so waren viele Klöster abwechselnd präsent. Kloster Lorsch, Wormser Domstift, Abtei Otterberg. Aber ist eines von diesen gemeint? Und war es ein reines Nonnenkloster oder war es ein Doppelkloster (also für Mönche und Nonnen), aber ausschließlich die Nonnen besaßen und pflegten die Weinberge? Viele Fragezeichen. Klar ist heute, dass sowohl Frauen als auch Männer schmackhafte Weine erzeugen können. Ganz gleich, welcher Religion oder Glaubensrichtung sie angehören. Auf Löss und sandigen Boden wachsen im Nonnengarten Burgunder, Chardonnay und viele andere Rebsorten.

> Weitere Einzellagen, die sich im weitesten Sinne auf Frauen beziehen: Nieder-Flörsheimer Frauenberg oder Hesslocher Liebfrauenberg

Mörstadter Nonnengarten
Mörstadter Nonnengarten
Mörstadter Nonnengarten
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Mörstadter Nonnengarten
Mörstadter Nonnengarten
Mörstadter Nonnengarten

Daten und Fakten

Mörstadt 64 Hektar 119-157 m Nordlagen und Südlagen
Bereich:
Wonnegau
Region:
Burg Rodenstein
Einzellage:
Nonnengarten
Gemarkung:
Mörstadt

Bodenarten

Löss/Pararendzina

Loess Pararendzina , © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Windablagerung von kalkhaltigem Staub in den Eiszeiten

fruchtbarer, tiefgründiger, leichter Lehmboden, toniger Schluff, sehr gute Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, ausreichende Durchlüftung, nährstoffreich, kalkhaltig, mäßige Erwärmbarkeit, gute Durchwurzelbarkeit, hohes Wuchspotenzial

Gelbfruchtige Aromen, Apfel, Pfirsich, Birne, Zitrus, feinfruchtig, schlank, erfrischend, sanfte Säure, mittelkräftige Struktur, saftig elegant, früh trinkbar, süffiger Charme, unkomplizierte Vielschichtigkeit,fruchtig fröhliche Ausprägung

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