Niersteiner Schloß Schwabsburg

Niersteiner Schloß Schwabsburg

Ruine und Riesling

Einst ein Schloß, steht heute nur noch der Burgturm, der sogenannte Bergfried. Wer die Burg erbauen ließ, weiß man nicht. Historiker schätzen die Entstehungszeit zwischen 1125 und 1245, die Stauferzeit. Wanderer können auf dem Rasenplatz vor der Ruine ihre Decke zum Picknick ausbreiten. Die Einzellage ist logischerweise nach dem einstigen Schloß benannt. Auf Löss und rotem Sandstein wächst eine Vielzahl von Rebsorten, aber auch hier vor allem Riesling. Die Weine zeigen sich dicht mit intensiven Aromen.
> Entdecke die Einzellage via Fünf-Türme-Wanderung: https://rhein-selz-geht-aus.de/unterwegs-in-rhein-selz/fuenf-tuerme-wanderung-zwischen-oppenheim-und-nierstein.html

> Zur Regionalgeschichte von Schwabsburg: https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/nierstein/kulturdenkmaeler/schwabsburg.html

Niersteiner Schloß Schwabsburg
Niersteiner Schloß Schwabsburg
Niersteiner Schloß Schwabsburg
Niersteiner Schloß Schwabsburg
Niersteiner Schloß Schwabsburg
Niersteiner Schloß Schwabsburg
Niersteiner Schloß Schwabsburg
Niersteiner Schloß Schwabsburg
Niersteiner Schloß Schwabsburg
Niersteiner Schloß Schwabsburg

Daten und Fakten

Nierstein 22 Hektar 90-165 m Süd bist West drehend
Bereich:
Nierstein
Region:
Auflangen
Einzellage:
Schloß Schwabsburg
Gemarkung:
Nierstein, Schwabsburg

Bodenarten

Rotliegend/Rigosol

Rotliegend Rigosol

Kalkhaltige Ton- und Feinsandablagerungen in der Wüstenlandschaft des oberen Rotliegend

Flach- bis mittelgründiger, kalkreicher, steiniger, toniger Lehmboden, geringe Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, kalkhaltig, gute Erwärmbarkeit, mäßige Durchwurzelbarkeit

Kräutrige, zartwürzige, fast blumige Noten, mineralische Komponenten, ausgeprägt Fruchtaromen: Pfirsich, Aprikose, Honigmelone. Lebhafte Säure, facettenreich, in der Jugend oftmals sehr verschlossen, Langlebigkeit

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Löss/Pararendzina

Loess Pararendzina , © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Windablagerung von kalkhaltigem Staub in den Eiszeiten

fruchtbarer, tiefgründiger, leichter Lehmboden, toniger Schluff, sehr gute Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, ausreichende Durchlüftung, nährstoffreich, kalkhaltig, mäßige Erwärmbarkeit, gute Durchwurzelbarkeit, hohes Wuchspotenzial

Gelbfruchtige Aromen, Apfel, Pfirsich, Birne, Zitrus, feinfruchtig, schlank, erfrischend, sanfte Säure, mittelkräftige Struktur, saftig elegant, früh trinkbar, süffiger Charme, unkomplizierte Vielschichtigkeit,fruchtig fröhliche Ausprägung

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