Siefersheimer Höllberg

Siefersheimer Höllberg

Ryolith auf leicht bis steilem Abhang

Ein bewaldeter Rebhang, windgeschützt durch das Siefersheimer Horn im Westen. Die Lage wurde 1532 mit dem Namen „in der hellen" urkundlich erwähnt. Hölle bezeichnet einen leichten Abhang, ein weit verbreiteter Flurname in Westmitteldeutschland. Mit bis zu 30 Prozent Steigung kann man hier durchaus an einigen Stellen von Steilhang sprechen. Rhyolith, ein magnetisches Gestein, lässt die Weine einzigartig werden. Riesling und Silvaner machen den Boden besonders gut schmeckbar. Die Lage grenzt an den Appelbach und den dort entlang laufenden Märchenpfad. Der Küstenweg umrundet die Einzellage weitläufig.

> Wanderwege und Einkehr: https://www.siefersheim.de/tourismus/wanderwege/
> Zu den anderen Lagen von Siefersheim: Goldenes Horn und Heerkretz
> Weitere Einzellagen mit dem Namen Hölle: Gundersheimer Höllenbrand, Ingelheimer Höllenweg

Siefersheimer Höllberg
Siefersheimer Höllberg
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Siefersheimer Höllberg
Siefersheimer Höllberg
Siefersheimer Höllberg
Siefersheimer Höllberg
Siefersheimer Höllberg
Siefersheimer Höllberg
Siefersheimer Höllberg

Daten und Fakten

Siefersheim 29 Hektar 180-230 m Südöstlich
Bereich:
Bingen
Region:
Rheingrafenstein
Einzellage:
Höllberg
Gemarkung:
Siefersheim

Bodenarten

Vulkanstein/Rigosol

Vulkanstein Rigosol, © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Helles, magmatisches Gestein des Rotliegend

Flach-bis mittelgründiger Boden, steiniger, sandiger Lehmboden, mäßige Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, gute Durchlüftung, nährstoffarm, saure Bodenreaktion, gute Erwärmbarkeit, mäßig durchwurzelbar

Ausgeprägt mineralische Noten, steinig, rauchig, Feuerstein, Apfel- und Pfirsicharomen, anregende Zitrusnoten. Lebhafte Frische, rassige Säure, elegante, vielschichtige Struktur, Reifezeit notwendig, Spannung und Potenzial

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