Dalsheimer Hubacker

Dalsheimer Hubacker

Von Hufen und Kalksteinfelsen – eine Riesling-Paradelage

Früher bewirtschaften die Bauern ihre Flächen mit Pferd oder Ochs. Die Bezeichnung „Hufe“ oder „Huffe“ war eine Maßeinheit für ein Stück Land. Im Jahr 1490 wurde im „Seelenbuch“ notiert, dass 5 Hufen 5 Mausi (eine Entlohnung) wert seien. Aus „Hufe“ entstand der Begriff „Hube“. Im Jahr 1610 wurde die Lage „am Hubacker“ erstmalig urkundlich erwähnt. Auf Löss, Tonmergel und einem Kalksteinfelsen wächst hier vor allem Riesling. Ausdrucksstärke, Filigranität, Mineralik und Reifepotential auf Höchstniveau! Im Jahr 2000 errichtete die Winzerfamilie Keller dort einen 6,5 Meter hohen Kalkstein-Turm. Ein schönes Ausflugsziel!

  • Zu der weiteren Einzellagen von Dalsheim: Bürgel
Dalsheimer Hubacker
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Daten und Fakten

Flörsheim-Dalsheim 23 Hektar 190-220 m Süd bis Südost
Bereich:
Wonnegau
Region:
Burg Rodenstein
Einzellage:
Hubacker
Gemarkung:
Dalsheim

Bodenarten

Löss/Pararendzina

Loess Pararendzina , © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Windablagerung von kalkhaltigem Staub in den Eiszeiten

fruchtbarer, tiefgründiger, leichter Lehmboden, toniger Schluff, sehr gute Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, ausreichende Durchlüftung, nährstoffreich, kalkhaltig, mäßige Erwärmbarkeit, gute Durchwurzelbarkeit, hohes Wuchspotenzial

Gelbfruchtige Aromen, Apfel, Pfirsich, Birne, Zitrus, feinfruchtig, schlank, erfrischend, sanfte Säure, mittelkräftige Struktur, saftig elegant, früh trinkbar, süffiger Charme, unkomplizierte Vielschichtigkeit,fruchtig fröhliche Ausprägung

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