Sörgenlocher Moosberg

Sörgenlocher Moosberg

Nachbarschaft von Reben und Moos

Weinreben kommen auch gut auf trockenem Gelände zurecht. Müssen sie hier aber nicht.
Die Lage wurde 1559 mit dem Namen „an dem moissen Wege“ urkundlich erwähnt. Die Namensableitung entstammt aus dem mittelhochdeutschen Wort „mos“ und bedeutet „feuchtes Gelände“. Kein Wunder, grenzt doch das Flüsschen Selz direkt an die Einzellage. Schöne Mooskissen und üppige Farne findet man dort sicherlich auch. Auf Tonmergel wächst Rebsortenvielfalt. An einem idyllischen Holzhäuschen lädt eine Bank zur Rast ein.

> Regionalgeschichte von Sörgenloch: https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/soergenloch.html
> Wanderwege rund um Sörgenloch: https://www.outdooractive.com/de/wanderwege/soergenloch/wandern-in-soergenloch/13351070/

Sörgenlocher Moosberg
Sörgenlocher Moosberg
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Sörgenlocher Moosberg
Sörgenlocher Moosberg

Daten und Fakten

87 Hektar 140-210 m Süd
Bereich:
Nierstein

Bodenarten

Mergel/Pelosol

Tonmergel Pelosol, © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Kalkreiche tonige Ablagerungen des Teritärmeeres

Tiefgründiger, kalkreicher Tonboden mit hohem Anteil von quellfähigem Ton, geringere Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, eingeschränkte Wasserdurchlässigkeit und Durchlüftung, nährstoffreich, stark kalkhaltig, mäßige Erwärmbarkeit, schwer durchwurzelbar

Körperreich, dicht, reichhaltig, moderate Säure, cremiger Schmelz. Ausdrucksvoll, reif, Mango, Aprikose, Honigmelone, Marille. Weniger Mineralität, eher fruchtbetonte, körperreiche Nachhaltigkeit

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