Vom Wehrgang der Burgkirche aus hat man einen wunderschönen Blick auf Ober-Ingelheim und auf den Westerberg., © Heike Rost© Heike Rost

Romantischer Stadtteil mit idyllischem Burgkirchgelände

Ober-Ingelheim

Die imposante Burgkirche in Ober-Ingelheim, mit ihrem idyllisch gelegenem Gelände, gehört zu den historichen Highlights in Ingelheim und ist immer wieder Kulisse für Feste und Feierlichkeiten. Der Stadtteil bietet die schönsten romantischsten Ecken und Winkeln in der Rotweinstadt. Die ehemaligen prächtigen Adelshöfe in der Stiegelgasse und in der Edelgasse erzählen ihre eigenen Geschichten aus dieser Zeit. Heute ist das damalige Zisterzienserinnenkloster „Engelthal“ in der Edelgasse eine beliebte Location für Events und Weingenuß.

© Rainer Oppenheimer

Der 31 m hohe Bismarckturm wurde 1907 bis 1912 vom kurz zuvor gegründeten Rheinhessischen Bismarckverein auf dem Westerberg erbaut. Er war damals als Zeichen patriotischer Gesinnung und als Gegenstück zum 1871 errichteten Niederwald-Denkmals bei Rüdesheim gedacht.   Der Architekt Wilhelm Kreis aus Eltville hatte mit Elementen des Jugendstils und der Neuromanik einen Bautyp entworfen, der für die Errichtung ähnlicher Denkmäler der Bismarckverehrung überall im deutschen Kaiserreich maßgeblich...

© Uwe Feuerbach

Die evangelische Burgkirche, ehemals St. Wigbert, ist Teil einer der am besten erhaltenen Kirchenbefestigungen im süd- bzw. westdeutschen Raum. Sie hat eine mehrere Jahrhunderte währende Baugeschichte. Der romanische Kirchturm vom Beginn des 12. Jahrhunderts mit seinem spätgotischen Zinnenkranz und dem Erkertürmchen überragt den dreischiffigen Kirchenbau. Dessen unterschiedliche Dachhöhen zeigen auch nach außen die verschiedenen Bauabschnitte der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die wehrhafte...

© Rainer Oppenheimer

Die ringsum begehbare Wehrmauer wurde größtenteils im 15. Jahrhundert errichtet. Ihre verletzlichste Flanke am Mainzer Berg erhielt eine Verstärkung durch einen Zwinger. Dem einzigen Zugang war (auf der Höhe Grabengasse/Kirchgasse) als zusätzlicher Schutz eine Barbakane („Vortor“) vorgelegt. Der zweite, südliche Durchbruch wurde 1873 als Zufahrt zu den Weinbergen geschaffen. Als markantes Bauwerk fällt der so genannte Malakoffturm ins Auge – einst die „Alte Wache“ mit...

© Horst Goebel, Hünstetten

Der untere Bereich der Stiegelgasse und die Edelgasse bildeten einen der frühen Siedlungskerne von Ober-Ingelheim. Hier konzentrierte sich eine bedeutende Zahl prominenter Adelssitze, die meist als Einzelhöfe mit weitläufigen Gärten bzw. Parkflächen errichtet wurden. Das Anwesens Stiegelgasse 65 mit dem Bodepark, war einst Sitz derer von Beuser, einer der zwei Linien des schon früh erwähnten Ingelheimer Rittergeschlechtes. Um 1837 entstand an dieser Stelle unter Einbeziehung älterer Bausubstanz die...

Bis zu 8 Meter hoch und 2 Meter dick ist sie, die zinnenbekränzte Wehrmauer von Ober-Ingelheim. Entstanden ist sie vermutlich im frühen 15. Jahrhundert und einen Burggraben mit Wasser drin hatte sie auch einmal. Worum geht´s? Die Wehrmauer wurde eigentlich umsonst erbaut, gegen einen Angriff mussten sich die Ober-Ingelheimer nämlich nie verteidigen und sich deshalb auch nicht hinter den dicken Mauern verstecken. Aber das tut der Schönheit der imposanten Ortsbefestigung keine Abbruch. Was gib es zu sehen? Die Wehrmauer ist begehbar und hat...

Der Malakoffturm markiert die Südwestecke der Ringmauer um die Burgkirche Ober-Ingelheim. 1856 wurde die frühere Alte Wache umbenannt und hieß seitdem Malakoffturm. Grund war - in der abgekürzten Version - die Erstürmung der Bastion Malakow im Krimkrieg (1853 - 1856) durch die Alliierten. Der Sieg beendete den Krieg und in ganz Westeuropa wurden in der Folge massive, große Türme mit dem Namen Malakoff bedacht. Vom 19 Meter hohen Turm hat man einen hübschen Ausblick über die Dächer...

© Rainer Oppenheimer

Auf nahezu ganzer Länge ist hier, parallel zur Burgunderstraße, die Befestigungsmauer zumindest ansatzweise in unterschiedlicher Höhe erhalten. Sie folgt dem Anfang des letzten Jahrhunderts verfüllten Wehrgraben in gerader Linie nach Westen bis hin zum Stiegelgässer Tor. Etwa auf halber Strecke konnte dieser Rundturm mit angefügtem Wohnhaus des 19. Jahrhunderts bewahrt werden.

© Marco Manchinu

Von dem 1381 erstmals erwähnten Ohrenbrücker Tor Richtung Westerberg/Rheinweg blieben die beiden seitlichen Befestigungstürme mit ihrem Rundbogenfriesen besonders gut erhalten. Der spitzbogige Durchlass mit Konsolen, die an eine verschwundene Pechnase erinnern, wurde erst 1964 rekonstruiert. Über die hier teilweise stark versumpfte Selz musste für den Hauptverkehr eine Furt ausreichen, während Fußgänger einen schmalen Steg („oberer Brücke“) benutzen konnten. Seit 1908 wird die...

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